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Familie VOS schrieb aus dem paraguayischen Chaco, 2010-2011.



Montag, 16. Mai 2011

Wir in Campo Maria





Eigentlich wollten wir am Wochenende ja nach Asunción, haben uns aber spontan umentschieden, da wir überlegt haben, dass es dort wohl etwas zu voll sein wird und man evtl. auch nicht gut aus der Stadt rauskommt, da auch in den umliegenden Orten Umzüge o.ä. sein könnten.

Also haben wir - v. a. um Amalia zu trösten - beschlossen, nach Campo Maria zu fahren und dort zu schlafen. Wir hatten aber zunächst nicht bedacht, dass es bereits gegen 18.00 Uhr dunkel wird. Da wir keine Lust hatten, so lange im Dunkeln rumzusitzen, sind wir nur so hingefahren. Unsere Entscheidung, nicht dort zu übernachten, stellte sich schnell als richtig heraus, denn es befand sich schon eine sehr große Gruppe anderer Leute an dem dortigen Aussichtsturm - inkl. Jet-Ski!


Wir drehten sofort und suchten uns eine andere Stelle, die wir auch dank unseres 4-Rad-Antriebs besuchen konnten. Denn es ist alles noch ziemlich matschig, was man aber auf den ersten Blick gar nicht sieht, sondern erst merkt, wenn die Reifen schon ziemlich tief im Schlamm stecken...


Endlich angekommen, "richteten wir uns ein" und gingen spazieren...



Holger hatte mächtig Hunger, aber da jemand anderes offensichtlich schon die Vogelspinne gegessen hatte und nur noch ihre Beine auf dem Boden verstreut herumlagen (s. links), hat er doch noch ein Feuerchen gemacht und Burger gegrillt. Lecker!


Während dessen haben wir Frauen uns der Kunst gewidmet. Leider hatte ich den Kasten mit den Farben und Pinseln vergessen, so konnten wir nur vorzeichnen...



Und dann haben wir noch ein paar schöne Fotos einfach so gemacht.

Bei Campo Maria......und auf dem Rückweg.

Sonntag, 15. Mai 2011

Bicentenario

200 Jahre Unabhängigkeit wurden heute, aber auch schon in den letzten Wochen und auch noch in den nächsten Tagen, gefeiert. Der Präsident hatte relativ spontan außer dem Feiertagssonntag in diesem Jahr auch den Samstag und Montag zu Feiertagen erklärt.

Die Loma Platenios hielten sich jedoch mit dem Feiern zurück - soweit wir das mitbekommen haben - aber geschmückt wurde reichlich.

Die Fotos zeigen nur einen kleinen Ausschnitt des Schmucks bzw. der Fahnen. Unter anderem wurden die Schule/n und Geschäfte natürlich auch innen geschmückt, teilweise sogar die Klassenräume. Alle LehrerInnen haben neue Anstecker - sonst Schulemblem - bekommen, auf dem die Fahne usw. abgebildet ist.

Donnerstag, 12. Mai 2011

Nachtrag zum Muttertag

Der Morgen begann ganz toll: Mit einem Skorpion, in der Dusche - den ich während des Duschens entdeckte! Aber mein Mann rettete mich...

Und noch etwas Schönes hat mein Liebster im Nachhinein zum Muttertag für mich gefunden. Im Supermarkt gab es wieder wunderschöne Muttertagspräsente. Holger musste dieses Prachtstück einfach kaufen (ich hoffe, ihr könnt den wunderschönen Text lesen):


Sonntag, 8. Mai 2011

Für die Omas



Für Oma Hermina Blühende Gräser auf einerWiese von Amalia

und

Blumenwiese mit Sonne von Lenia (frei nach dem Blumenlied der Serie "Jonalu": Wir malen einen großen Kreis, darunter einen Strich. Und drumherum ein dickes Herz, ganz einfach eigentlich...)

Für Oma Ruth

Oma Ruth schaut aus dem Fester auf die Wiese mit Opa, Hunden, Hundehütten und zwei Elfen, die Blumen zaubern von Amalia

und

Oma mit Blume und Sonne von Lenia

Samstag, 7. Mai 2011

Fahrzeuge im Chaco

Eine Kutsche - die wir hier erst einmal am Supermarkt gesehen haben, können wir leider nicht einstellen. Denn just an dem Tag, als die Kutsche neben den ganzen Pick-Ups auf dem Parkplatz stand, hatten wir natürlich keine Kamera dabei...

Aber auch sonst geht hier fahrzeugmäßig Einiges.


In Deutschland nicht ganz so häufig anzutreffen: Tausch Auto gegen Kühe. Gesehen am schwarzen Brett des Supermarktes in Loma Plata.Heute waren wir kurz in einem relativ neu angelegten Park/ Freilichtmuseum zu Fahrzeugen des Chacos.

Bild 1: Lenia in einem Holztransporter von 1935, der bis ins Jahr 1990 (!) genutzt wurde.


Bild 2: Amalia in der Lokomotive Laurita von 1889. Sie war dioe erste Lokomotive, die im Chaco fuhr. Sie brachte 1927-28 die ersten Einwanderer aus Kanada, 1930-32 tausende Flüchtlinge aus der Sowjetunion und 1932-35 zehntausende paraguayische Soldaten des Chacokrieges in den Chaco.


Bild 3: Lenia und Amalia an einem von 1910-1968 gebrauchten Fuhrwerk für Holz. Eigentlich wollte ich noch ein Bild von den Kindern vor dem riesigen Rad machen, aber als sich die beiden davor stellten, wurde Lenia - wie vorher Holger schon bei einem anderen Fahrzeug - von einer Biene gestochen und wir verließen fluchtartig das Gelände.


Die Informationen zu den Fahrzeugen stammen von Schildern im "Park".

Mittwoch, 4. Mai 2011

Familienbeschäftigung der letzten paar Tage

Samstag: Am Nachmittag fand ein "Marathon" von 8km in Loma Plata statt, an dem Holger teilnahm. Hier ein Bild nach dem Lauf mit Teilnehmershirt, -medaille,- banane und -wasser...



Sonntag: Wir waren zu einem Taufgottesdienst eingeladen, die Kirche war jedoch so überfüllt, dass bereits die "Draußenplätze" ziemlich besetzt waren, als wir an der Kirche ankamen. Also sind wir nicht geblieben. Aber da die Kinder gerade so "sonntagsfein" waren, haben wir eben ein paar Fotos gemacht.


Montag: Während Amalia im Kindergarten ist, puzzelt Lenia ganz eifrig.


Dienstag: Von 8-10 Uhr fand neben einer Kirche das Kindergartenfest statt. Alle vier Kindergärten Loma Platas nahmen teil. Die Kinder sangen gemeinsam, machten etwas vor - oben ein Foto von Amalia (ganz links in schwarz) und ihrer Gruppe - und dann gab es Spiele - s.u. - und Essen.

Und Preise hat man auch bekommen. Super! Amalia war ganz eifrig und sehr stolz, als bei ihrer "Teilnehmerkarte" alle Spiele abgehakt waren.

Montag, 2. Mai 2011

Diaschau zu den Ostertagen

Wen es interessiert, ein paar Bilder zu unserem Osterausflug zu sehen: Es gibt eine neue Diaschau: "Buenos Aires 2011".
Zu erreichen sind die Bilder über das Anklicken einer Diaschau auf der linken Seite und dann zum Profil/Fotos. Da findet ihr die neuen Bilder.
Sie sind ein wenig ungeordnet - also zwar nach Tagen sortiert und benannt, aber innerhalb des Tages durcheinander, da wir die Fotos mit zwei Kameras gemacht haben und die unterschiedlichen Dateinamen natürlich beachtet werden...
Aber ich denke, das ist nicht so schlimm.
Viel Spaß beim Anschauen.